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25.05.2018

Gewerkschaften bei Beschäftigten in der Altenpflege wenig attraktiv

bpa Arbeitgeberverband zur abnehmenden Tarifbindung

Zu den jüngsten Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit aus dem Betriebspanel 2017 über die abnehmende Tarifbindung in Deutschland erklärt bpa Arbeitgeberverbandspräsident Rainer Brüderle:

„Die Daten bringen auch eines zum Ausdruck: Gewerkschaften verlieren stetig Vertrauen und offenkundig Mitglieder.

Gerade in der Pflege ist das Vertrauen zur Gewerkschaft ver.di so gut wie gar nicht ausgeprägt. In der Altenpflege entscheiden sich die Beschäftigten gegen eine Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft. Das ist nicht nur ihr gutes Recht, sondern muss auch von den Gewerkschaftsfunktionären akzeptiert werden. Statt nach dem Staat zu rufen und allgemeinverbindliche Tarifverträge zu fordern, sollte ver.di sich lieber Gedanken machen, wie sie für die Mitarbeiter ambulanter, teilstationärer und stationärer Dienste und Einrichtungen attraktiver wird.

Gerade weil die Gewerkschaften so schwach sind, empfiehlt der bpa Arbeitgeberverband den privaten Anbietern Allgemeine Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) als Mindestbedingungen für Bezahlung und Arbeitsbedingungen in ihren Betrieben einzuführen. Damit schaffen wir Transparenz und können belegen, dass private Anbieter gute Löhne und Arbeitsbedingungen anbieten.  Die Anwendung der Arbeitsvertragsrichtlinien ist Ausdruck eines tarifpolitischen Gestaltungswillens einerseits und unternehmerischer Verantwortung andererseits.

Ein bundesweit geltender AVR-Mantel liegt vor. In Niedersachsen, Thüríngen, Sachsen-Anhalt und Hamburg sind bereits Entgelttabellen verabschiedet. Die meisten anderen Bundesländer werden in den kommenden Wochen und Monaten ebenfalls Entgelttabellen mit guten, wettbewerbsfähigen Gehältern für ihre Mitarbeiter vorlegen.“

Die Meldung des IAB finden Sie hier.